Architektur Bachelor besucht Paris

Eine Bachelorthesis mit französichem Charme?

Anfang Juli 2026 begab sich der Bachelorstudiengang Architektur auf eine mehrtägige Exkursion nach Paris, mit Begleitung von Professor Eberding, sowie Professor Carl erkundeten rund 30 Student:innen die Architekturhochburg.

Die französische Hauptstadt bot den Studierenden die Möglichkeit, bedeutende architektonische Werke verschiedener Epochen zu erleben und sich intensiv mit Fragen der Stadtentwicklung, Baukultur und zeitgenössischen Architektur auseinanderzusetzen. Unabhängig vom Thema der Bachelor Aufgabe, über einen Theater Neubau, auf dem Bockenheimer Kulturcampus, konnten sich die Studierenden mit neuer Inspiration von international bekannten Bauwerken berieseln lassen.

Paris gilt als eine der prägendsten Architekturmetropolen Europas. Zwischen historischen Boulevards, ikonischen Wahrzeichen und innovativen Neubauten eröffnete die Exkursion vielfältige Einblicke in die Wechselwirkungen von Architektur, öffentlichem Raum und urbanem Leben.

Zu den Höhepunkten der Reise zählte der Besuch der Fondation Louis Vuitton im Bois de Boulogne. Der von Frank Gehry entworfene Museumsbau beeindruckte die Studierenden durch seine skulpturale Formensprache und die komplexe Konstruktion der gläsernen Segelstrukturen. Das Gebäude verdeutlicht eindrucksvoll, wie zeitgenössische Architektur technische Innovation mit einer starken gestalterischen Identität verbinden kann.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Fondation Cartier pour l’Art Contemporain von Jean Nouvel. Das transparente Gebäude setzt sich auf besondere Weise mit den Themen Sichtbarkeit der Kunst, Raumtiefe und dem Verhältnis zwischen Architektur und Landschaft auseinander. Die filigranen Glasfassaden schaffen fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum und bieten ein eindrucksvolles Beispiel für Nouvels architektonischen Ansatz.

Neben diesen zeitgenössischen Architekturikonen standen auch zahlreiche weitere Stationen auf dem Programm. Spaziergänge durch unterschiedliche Stadtquartiere ermöglichten die Analyse der Pariser Blockrandbebauung, der großmaßstäblichen Stadträume sowie aktueller Transformationsprozesse. Dabei wurden sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Herausforderungen einer wachsenden Metropole diskutiert. Aber auch das typische Touristen Programm, rund um Eiffelturm, Sacré-Cœur, Louvre und Notre Dame durfte im intensiv Zeitplan der drei Exkursions Tage nicht fehlen.

Mit zahlreichen neuen Eindrücken und Erkenntnissen kehrte der Architekturjahrgang des Sommersemesters 2026 nach Frankfurt zurück – motiviert, die gewonnenen Erfahrungen in Entwurfs- und Planungsaufgaben einfließen zu lassen.

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